Leseförderung


„Niemanden zurücklassen, denn Lesen macht stark!“

So lautete das Motto des Leseförderprojekts des Kulturministeriums aus dem Jahre 2006 und das nehmen wir uns an der Clausnitzer Grundschule sehr zu Herzen. Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Lesen zu fördern und zu vertiefen – das haben wir uns zum Ziel gesetzt. Durch unsere vielfältigen Aktionen wollen wir das erreichen und auch die Motivation für ein „lebenslanges Lesen“ wecken.

Leserollen wecken die Lust am Lesen

Leserollen wecken die Lust am Lesen

Die Leseschiene

In homogenen, klassenübergreifenden Leistungsgruppen effektiv Lesen zu üben, ist das Ziel unserer Leseschiene in allen Jahrgangsstufen. Zunächst werden alle daher Schülerinnen und Schüler am Anfang des Schuljahres im Hinblick auf ihre Kompetenzen beim Lesen geprüft. Auf dieser Grundlage erfolgt die Einteilung der Kinder in mindestens vier Leistungsstufen.

Die Klassenlehrerkräfte und die Förderlehrerin unterrichten differenziert nun einmal wöchentlich je eine Gruppe im Lesen. Jedes Kind wird dabei besser auf seinem Leistungsniveau abgeholt, als dies in der Klasse möglich wäre und somit bestmöglich individuell gefördert. Während bei den schwächeren Lesern zunächst noch die Lesetechnik im Vordergrund steht, können bei den Kindern mit besserer Leseleistung schon schwierigere Texte erarbeitet und in den beiden letzten Gruppen auf höherem Niveau das sinnerfassende Lesen geschult werden.

Wenn sich die Leseleistung eines Kindes im Lauf des Jahres erheblich verbessert, kann es die Gruppe wechseln. Neben dem Aspekt der besseren Differenzierung macht es den Kindern erfahrungsgemäß auch viel Freude, einmal in Gruppen außerhalb des Klassenverbandes zu lernen.

Zusätzlich konnten wir mit Frau Pröls eine „Lesepatin“ gewinnen, die mit einzelnen Schülern zusätzlich ein- bis zweimal pro Woche das Vorlesen und sinnerfassende Lesen trainiert.

Antolin – Lesen und Punkte sammeln

Das Online- Lesetraining „Antolin“ des Schroedel- Verlags bietet über 57.000 Fragen zu den verschiedensten Büchern und ist der Nutzung von Kindern an Schulen mit entsprechender Lizenz vorbehalten.

Schon von Beginn an werden unsere Schülerinnen und Schüler an die Arbeit mit „Antolin“ im Computerraum herangeführt.

Und so wird´s gemacht….

Zunächst steht die richtige Handhabung des Programms im Vordergrund: Jedes Kind lernt, mit Hilfe des ihm zugewiesenen Passwortes sein von der Schule eingerichtetes Benutzerkonto zu öffnen, um darin gezielte Fragen zum Inhalt von Büchern zu beantworten. Wenn die Klasse einmal pro Woche zu diesem Zweck in den Computerraum geht, muss jedes Kind im Vorfeld der Stunde ein Buch gelesen haben, welches dann bearbeitet wird.

Sobald die Schülerinnen und Schüler sicher im Umgang mit dem Programm sind, können sie auch zu Hause am Computer mit Antolin arbeiten. Wird ein Buch ausgewählt, erscheinen 15 Fragen dazu. Aus drei möglichen Antworten muss die richtige herausgesucht und angeklickt werden. Für jeden richtigen Klick gibt es Punkte, die jeweils aufaddiert und zu einem Gesamtergebnis des Schülers pro Schuljahr gesammelt werden.

Und das kommt dabei raus…

Schnell ist bei vielen Kindern der Ehrgeiz geweckt und es beginnt ein Wettkampf um die meisten Punkte. Selbst weniger lesefreudige Schüler beteiligen sich gern: man kann ja auch Bücher bearbeiten, die man von Hörspielen oder Filmen kennt! Da die entsprechenden Quizfragen trotzdem sinnerfassend gelesen werden müssen, ist für Leseübung allemal gesorgt. Als Lohn für den Lesefleiß werden regelmäßig Urkunden überreicht.

Am Ende jedes Halbjahres werden die Klassensieger sowie der Schulsieger gekürt und mit einem Buchpreis belohnt.

Die aktuellen Schulsieger finden Sie hier.

Schulbücherei

Aber das Lesen darf sich nicht alleine auf die Schulzeit konzentrieren, sondern muss auch Zuhause und in der Freizeit der Kinder weitergeführt werden. Unsere Schulbücherei liefert für „frühe“ Leserinnen und Leser allerlei Stoff.  Dort lässt sich gewiss für jede Vorliebe auch das richtige Buch finden.

Mehr Informationen über die Schulbücherei finden Sie hier.

Autorenlesungen

Autorenlesungen oder Autorenbegegnungen stellen einen wichtigen Bestandteil von schulischer Lesekultur und Leseförderung dar, denn sie holen „mehr Literatur anders in die Schule“.

Sie bieten eine willkommene Abwechslung im Unterrichtsablauf und eröffnen darüber hinaus ganz neue Möglichkeiten, sich mit Literatur zu beschäftigen.

Nachhaltigkeit geht aber von nur einer Autorenbegegnung in einem Jahr nicht aus. Wirksame Effekte lassen sich nur durch regelmäßig stattfindende Lesungen mit einer sinnvollen Vor- und Nachbereitung erzielen.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren „lebendige Literatur“ durch eine personale und partnerschaftliche Begegnung, gewinnen Einblicke in den Beruf des Autors mit seinen Anforderungen und Schwierigkeiten, lernen den Entstehungsprozess von literarischen Texten und die Überlegungen sowie die persönlichen Erfahrungen des Schriftstellers kennen, welche die Entstehung des jeweiligen Buchs beeinflusst haben,erleben eine Gesprächssituation, in der sie durch Fragen selbstständig agieren können, erhalten durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Autor eine zusätzliche Motivation für die Beschäftigung mit Literatur, wodurch nachweislich auch die Lesefreudde und die Freizeitaktivität Lesen an Bedeutung gewinnen.

Mehr Informationen über die in diesem Schuljahr stattfindenden Autorenlesungen erhalten sie hier

 

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