Wo sich das Gespenst Deodor und der Wolf gute Nacht sagen: Fahrt in die Jugendherberge Burg Trausnitz

Ein unvergessliches Abenteuer zum Schuljahresabschluss: Drei Tage voller (gruseliger) Geschichten, mittelalterlichen Aktivitäten und einem abendlichen Schrecken

Die Koffer waren gepackt und die Vorfreude riesig, denn vom 22.07. – 24. 07.2026 fuhren die Klassen 3/4 mit ihren Klassenlehrinnen sowie ihrer Förderlehrerin Frau Träger nach Trausnitz in die Jugendherberge. Drei Tage lang tauschten die Kinder das Klassenzimmer gegen historische Mauern, da die Klassen im Feldschloss und in der Burg selbst untergebracht waren. Nach einer Burgralley stand schon das erste Highlight an: die Zimmer wurden bezogen und die Betten gemacht. Hier konnten unsere Großen zeigen, wie geschickt sie selbst ihr Nachtlager einrichten können. Bereits an dieser Stelle tauchten erste (Bettlaken)-Gespenster auf. Auf dem Stundenplan standen die nächsten Tage unterschiedliche, mittelalterliche Workshops: Beim Katapultbauen war echtes Teamwork und handwerkliches Geschick gefragt, im Kellergewölbe war Geduld beim Kerzenziehen erwünscht und beim Brotbacken taten sich wahre Knetexperten hervor. Ein unvergessliches Erlebnis für jeden war die Burgführung, welche allsamt durch Herrn Babel vorgenommen wurden. Er zog die Kinder rasch mit seinen zahlreichen Geschichten in den Bann. U.a. erkundete die Reisegruppe den Bergfried und das oberste Kämmerlein. Für den absoluten – wenn auch ungeplanten und kostenfreien – Nervenkitzel sorgte der erste Abend, als plötzlich ein ohrenbetäubendes Schrillen in den alten Mauern zu hören war. Der Feueralarm war ausgelöst worden und die Klassen verließen schnurstracks ihre Unterkunft. Nach ein paar Minuten löste sich die Ungewissheit sowie die sorgenvollen Gedanken aller auf, als klar war, dass das Gespenst Deodor in einem Zimmer auf einem Stockwerk sein Unwesen trieb, das nicht von Clausi-Kindern bewohnt war. Um das Erlebte zu verarbeiten, machten die Ausflügler noch einen langen Spaziergang mit kleinen Fotostopps. Auch hier fehlte es nicht an erhellenden Geschichten. Ebenso wurde ein Lagerfeuer gemacht. Dabei spielte man voller Begeisterung das Spiel „Werwolf“, bei welchem sich auch die Schulleitung und andere Lehrkräfte mit einklingten. Schnell war die letzte Nacht vergangen und die Rückreise stand auf dem Plan. Müde, aber glücklich und als Klassengemeinschaft noch enger zusammengewachsen, kamen alle wieder an der Schule an. Diese drei Tage in der Burg Trausnitz werden uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Ein perfekter Abschluss für ein tolles Schuljahr und zugleich ein letzter großer Ausflug mit unseren Viertklässlern! Vielen lieben Dank an Frau Hagelstein, welche im Vorfeld die Planungen übernommen hat sowie allen beteiligten Lehrkräften, die ihre Klassen betreuten und zu jeder Zeit (ob Tag, ob Nacht) ein wichtiger Ansprechpartner waren.